Eberhelm Ehrwald

Halbelfischer Former

Description:

Echter Name: Feysiriel Gletscherblick
Hat sich von seiner Sippe getrennt und seinen menschlichen Namen angenommen.

Ist im Borbaradkloster dem Feind in die Haende gefallen.

Bio:

Feysiriel Gletscherblick wurde innerhalb der elfischen Sonnengrüßer-Sippe des Bornlands geboren. Seine Mutter, Osagiel Gletscherblick, war eine auelfische Zauberweberin und der Vater, dessen Name Feysiriel nicht bekannt ist, ein mittelländischer Reisender. Sie trafen sich zufällig und hatten sich schnell verliebt. Nachdem aber Osagiel zulies, dass sie schwanger wurde, gab es keine Spur mehr von seinem Vater. Die Herkunft seines Vaters wurde ihm nie zu Teil und er lernte seinen Vater auch nie kennen.
Früh wurde magisches Talent bei ihm entdeckt, doch nach vielen gescheiterten Versuchen die Kontrolle zu erlernen wie die anderen der Sippe, wurde er zum Former “degradiert”. Bei seinem Lehrmeister Onondagan Rankenpfad erlernte er das meisterliche Handwerk der Lederei. Täglich nach erledigter Arbeit übte Feysiriel den Umgang mit Magie, doch mit nur wenig Erfolg. Dennoch wurde er nach und nach besser und konnte astrale Energie in seine Arbeit einfliessen lassen, aber weil er eben anders war, verhielt sich Onondagan nie gerecht ihm gegenüber.
Da er nicht ein Zauberweber wie viele andere seiner Mitelfen werden konnte, verlor seine Mutter den Stolz und die Hoffnung in ihren Sohn, bereute sogar die Geburt. Sogar leichter Hass von seiner Mutter musste Feysiriel verspüren, da seine mittelländischen Wurzeln und Ähnlichkeiten mit seinem Vater seine Mutter an den Geflüchteten erinnert.
Von fast der ganzen Sippe wurde er wegen seines mittelländisch angehauchten Aussehens und seiner “Unfähigkeit” ausgelacht, gedemütigt, verachtet, gehänselt und sogar körperlich verletzt. Die daraus resultierende Depression weckte in Feysiriel ein starkes Interesse an seinen Vater und der mittelländischen Kultur, viel mehr sogar eine Sehnsucht. Er träumte davon lieber ein Mensch zu sein. Zudem entwickelte er sogar Hass gegen Elfen und verleugnet alles elfische an ihm selbst.
An einigen Nächten reiste er umher, beobachtete Menschen, stahl Bücher und versuchte die Sprache und viele Eigenschaften, die ein Elf nicht versteht, zu lernen. Wegen zunehmenden Träumen vom “Öffner der Tore” innerhalb der ganzen Sippe, zog sich diese in den Bornwald zurück. Es gab keine Möglichkeit mehr mit Menschen in Kontakt zu kommen. Als die Träume vergingen, sagten die Zauberweber es wäre nie wieder sicher außerhalb des Waldes. Ab diesem Zeitpunkt entschloss sich Feysiriel die Sippe zu verlassen und in menschlichen Kulturen zu leben, hauptsache weit weg von den Elfen.
Das Dorf namens Bornstein, welches er die meiste Zeit beobachtete, war sein Ziel. Auf dem Weg traf er einen vorerst mürrischen und unsympathischen, alten Jäger namens Alrik. Feysiriel beobachtete ihn längere Zeit unbemerkt, doch dann wurde er entdeckt, als er die Haut eines erlegtes und zuerst vergessenen Tieres abzog, um ein wenig Besitz haben zu können. Alrik wollte ihn wegen Diebstahl den Wachen vorwerfen, doch in dem großen handwerklichen Talent sah er ein Geschäft, welches sein miserables Leben verbessern könnte. Mit vielen Verständigungsschwierigkeiten bot Alrik ihm ein Zuhause, Verpflegung und eine Lehre über die Sprache und die Kultur. Dafür musste er nur das Gejagte verarbeiten, sodass Alrik viel mehr Geld daran verdienen konnte. Nach und nach bildete sich sogar eine Partnerschaft, besser gesagt eine Freundschaft.
Aus Angst zurück zu müssen, da eventuell jemand nach ihm suchen könnte und aus Angst von anderen Menschen nicht akzeptiert zu werden, änderte er seinen Namen zu Eberhelm Ehrwald, versteckte so gut es ging sein elfisches Aussehen, was wegen den tiefblauen, großen Augen und den leicht spitzen Ohren nicht leicht ist und nahm die andere Kultur vollkommen an. Nur Religion und Glaube ist ihm immernoch fremd und unverständlich.
Dies hat viele Jahre angedauert. Jahre, die Alrik nicht mehr hatte. Er verstarb an Altersschwäche, was Feysiriel wieder in Depressionen stürzte. Ab diesem Zeitpunkt zog er sich eher zurück, mied möglichst den Kontakt mit anderen. Ab und zu ging er in das Dorf um seine Existenz mit Verdienst durch Leder zu sichern. Das Jagen viel ihm unglaublich schwer, weshalb er an der Existenzgrenze lebte. Um zu überleben begann er das Fleisch der Tiere zu essen, was er nie gerne versuchen wollte, doch das erlaubte ihm nicht nur zu überleben, sondern auch langsam ein wenig Geld zu sammeln und sich wieder einzugliedern.
Er war neugierig viel mehr zu erfahren, andere Sprachen und Kulturen kennen zu lernen und ein eigenes Leben führen zu können, doch erst muss er seine Bestimmung finden…

Eberhelm Ehrwald

Die Sieben Gezeichneten Roffelchen