Meinhardt Grabensalb

Ehemaliger Jäger aus Grangor

Description:

Hat sich nach einer Queste Rahja’s in Grangor der Heldengruppe angeschlossen, um nach einem schweren Schicksalsschlag ein neues Leben beginnen zu können.

Ehemaliger Jäger, der vortrefflich mit Speeren jagt und kämpft.

Bio:

Meinhardt Grabensalb wurde in der reichen Handelsstadt Grangor geboren. Seine Mutter, Dorfriede Grabensalb, war augenscheinlich eine einfache Hausfrau, die während der Geburt ihres zweiten Sohnes Edo Grabensalb starb. Das Geheimnis, das sie eine magisch sehr begabte Hexe war, nahm sie mit ins Grab. Sein Vater, Dabbert Grabensalb, war einst ein Händler von Luxuswaren. Nachdem er es selbst nach Jahren nicht schaffte, den Frust über den Verlust seiner Frau zu verkraften, ausgeraubt wurde und keine Hoffnung mehr sah, erhängte er sich. Zu diesem Zeitpunkt war Meinhardt gerade mal sechs Jahre alt.
Meinhardt und sein drei Jahre jüngerer Bruder Edo wurden in das Waisenhaus Grangors übergeben, doch nach nur einigen Tagen, wurde Edo von einem Druiden entführt. Meinhardt fühlte sich alleingelassen, fragte sich, warum die Zwölf solch ein Schicksal für ihn vorsehen.
Sein Leben im Waisenhaus verlief weder sonderlich gut, noch sonderlich schlecht. Nach und nach immer mehr Kinder zu sehen, die ein Zuhause bekamen, während er nie beachtet wurde, tat ihm nicht sonderlich gut, doch er hatte ein Dach über dem Kopf.
Als er zu alt für das Waisenhaus wurde, musste er niedere Dienste am Hafen leisten. Die Arbeit war hart und schlecht bezahlt. Er musste auf der Straße leben, hatte selten Essen und wurde schlecht behandelt. Dies hielt er nicht lange durch und floh einsam und hungernd in den Wald, wo er plötzlich von unglaublichen Kopfschmerzen geplagt wurde. Ein Strom aus Bildern, Stimmen, Impulsen durchflossen seinen Verstand immer stärker, bis ins unerträgliche.

„…Feuer…Eine Frau…Blut…Drache…Eine Pflanze…Dunkelheit…Bruder…Ein Schatten…“.

Er wachte verwirrt und geschwächt in einer Holzhütte auf. Aufgelesen wurde er von einem vorerst mürrischen, alten Jäger namens Wahnfried und seinem treuen Jagdhund Semmel. Wahnfried empfand bei Meinhardts Anblick Mitleid, wollte ihm wegen seiner Leidensgeschichte ein neues Leben bieten. Wahnfried bot ihm ein Zuhause, Verpflegung und eine Lehre über das Überleben in der Natur. Nach und nach bildete sich so eine Partnerschaft, besser gesagt eine Freundschaft.
Dies hat Jahre angedauert. Jahre, die Wahnfried nicht mehr hatte. Er verstarb an Altersschwäche, was Meinhardt wieder in Depressionen stürzte. Ab diesem Zeitpunkt zog er sich eher zurück, mied möglichst den Kontakt mit anderen und litt mehr und mehr an Träumen und Visionen, die er nicht verkraften kann. Kraft schöpfen konnte er nicht, nur seinen Kummer und seine Verwirrtheit in Alkohol ertränken.
Ab und zu ging er in das Dorf um seine Existenz mit Verdienst durch die Jagd zu sichern. Das Jagen viel ihm nicht sonderlich schwer, vor allem nicht mit der Hilfe von Semmel, weshalb er aus finanzieller Sicht relativ gut lebte.
Nach einigen Tagen spürte er im Schlaf wieder intensive Stimmen, dieselben Stimmen wie in der Nacht, in der er floh, nur dieses Mal sah er Flammen. Er sah das Feuer, wie es immer näher an ihn heran kam, spürte sogar Wärme, doch dann teilte sich das Feuer und er sah einen Schatten, erdrückende Dunkelheit breitete sich über ihn aus. Terror ereilte ihn, doch dann sah er eine Gestalt, die der Dunkelheit Einhalt gebot. Eine unglaublich schöne, in seinen Augen gottähnliche Kreatur rettete ihn. „Öffne deine Augen! Öffne deine Augen!“
Als er seine Augen öffnete, erkannte er, wie seine Hütte in Flammen stand. Er rettete seinen Hund und einige seiner Sachen. Wie es passierte war unbekannt. In die lodernden Reste seines Heims blickend, war das einzige an das er in diesem Moment dachte, wie er von seinen Visionen gerettet wurde, wie er von dieser Frau gerettet wurde. Nun macht er sich auf, mehr über die Visionen, mehr über diese Frau und mehr über diesen Schatten erfahren zu können.

Meinhardt Grabensalb

Die Sieben Gezeichneten Doenisen